Die Polizei Weiden hat am Wochenende gleich drei stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen. Zwei Radfahrer und ein Autofahrer müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Auffällige Fahrweise führt zu Kontrollen
Den ersten Einsatz verzeichnete die Polizei Weiden am Samstag gegen 02:40 Uhr in der Bürgermeister-Prechtl-Straße. Dort fiel ein 53-jähriger Radfahrer auf, weil er in der falschen Fahrtrichtung unterwegs war. Zudem zeigte er deutliche Gleichgewichtsprobleme und wäre beinahe gestürzt.
Am Sonntagmorgen kontrollierten Beamte gegen 03:25 Uhr einen 40-jährigen Autofahrer im Hammerweg. Wenige Stunden später, gegen 05:50 Uhr, geriet ein weiterer Radfahrer in der Kettelerstraße in den Fokus der Polizei. Der 37-jährige Mann war durch seine unsichere und schwankende Fahrweise aufgefallen.
Deutliche Alkoholisierung festgestellt
Bei allen drei Verkehrsteilnehmern bemerkten die Beamten während der Kontrollen starken Alkoholgeruch. Die anschließend durchgeführten Atemalkoholtests bestätigten den Verdacht. In sämtlichen Fällen lagen die gemessenen Werte bei über 1,6 Promille. Damit war die absolute Fahruntüchtigkeit erreicht.
Blutentnahmen angeordnet
Die Männer mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen und wurden zur Durchführung einer Blutentnahme gebracht. Gegen alle drei Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Führerscheinentzug möglich
Neben den strafrechtlichen Folgen droht den Betroffenen auch der Entzug der Fahrerlaubnis. Dies kann selbst dann erfolgen, wenn die Alkoholfahrt mit dem Fahrrad begangen wurde.
Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol am Steuer oder Lenker erhebliche Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer darstellt und bereits geringe Ausfallerscheinungen schwerwiegende Folgen haben können.
