Bei einer Grenzkontrolle in Waldsassen haben Polizeibeamte Betäubungsmittel und ein verbotenes Messer sichergestellt. Eine 30-jährige Frau sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Kontrolle am Grenzübergang Waldsassen
Am Donnerstag, 28. Mai 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der Grenzpolizei Waldsassen gegen 12:45 Uhr auf der B299 im Bereich des Grenzübergangs Waldsassen ein Fahrzeug mit zwei Insassen.
Während der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 30-jährigen Beifahrer ein Einhandmesser fest. Bei der 30-jährigen Fahrerin wurden zudem verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt.
Weitere Drogen in Wohnung entdeckt
Nach Angaben der Ermittler handelte es sich bei den sichergestellten Substanzen im Fahrzeug unter anderem um Amphetamin und Cannabis.
Im weiteren Verlauf wurde die Wohnung der Frau in Baden-Württemberg durchsucht. Dort fanden die Einsatzkräfte weitere mutmaßliche Betäubungsmittel. Sichergestellt wurden mehrere Substanzen, darunter braunes und kristallines Pulver sowie weißes Pulver im mittleren dreistelligen Grammbereich.
Erste Untersuchungen ergaben Hinweise darauf, dass es sich bei dem weißen Pulver um Amphetamin handeln könnte. Die endgültige Identifizierung erfolgt nun durch eine kriminaltechnische Untersuchung.
Haftbefehl gegen Hauptverdächtige
Die 30-Jährige wurde nach Abschluss der ersten Ermittlungen am 29. Mai 2026 einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen des Verdachts eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz erlassen. Die Frau wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ermittlungen dauern an
Der 30-jährige Beifahrer wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Weiden geführt. Die genaue Zusammensetzung der sichergestellten Substanzen ist Gegenstand laufender Untersuchungen.
