Am Regensburger Hauptbahnhof kam es am Freitagabend zu einem Polizeieinsatz mit einer 15-Jährigen. Die Jugendliche leistete Widerstand und versuchte zu flüchten – nun ermittelt die Bundespolizei.
Hausfriedensbruch am Bahnhof
Am Freitagabend, dem 29. Mai 2025, kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Regensburger Hauptbahnhof eine 15-jährige Deutsche. Anlass war der Verdacht eines Hausfriedensbruchs. Der Regensburger Hauptbahnhof gilt als öffentliche Einrichtung mit Hausrecht der Deutschen Bahn, sodass unbefugtes Aufhalten oder bestimmte Verhaltensweisen dort strafrechtlich relevant sein können.
Unkooperatives Verhalten und Fluchtversuch
Während der polizeilichen Kontrolle verhielt sich die Jugendliche unkooperativ und ignorierte die Anweisungen der eingesetzten Beamten. Als sie versuchte, vor den Polizisten davonzulaufen, griffen die Bundespolizisten ein. Um den Sachverhalt ordnungsgemäß bearbeiten zu können, brachten sie die 15-Jährige zur zuständigen Dienststelle des Bundespolizeireviers Regensburg.
Ermittlungen eingeleitet
Das Bundespolizeirevier Regensburg hat nun Ermittlungsverfahren gegen die Jugendliche eingeleitet. Die Vorwürfe lauten auf Hausfriedensbruch sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Beide Tatbestände sind im Strafgesetzbuch geregelt und können auch für Minderjährige rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Übergabe an den Vater
Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle informierten die Beamten den Vater der 15-Jährigen. Die Jugendliche wurde anschließend in seine Obhut übergeben. Die weiteren Ermittlungen liegen nun bei der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen.
